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Deuterium Reduziertes Wasser Preventa 85 105 125


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Unter der Bezeichnung DDW oder dem Handelsnamen Trinkwasser Preventa 105, Gold Aqua oder VETERA-DDW-25® (im Veterinärbereich) wird Deuterium-reduziertes Wasser (Deuterium-abgereichertes Wasser, Deuterium depleted Water) in der Alternativmedizin als ein zum Patent angemeldetes Mittel zur wirksamen Behandlung von Krebserkrankungen beworben. Ein Wirksamkeitsnachweis wurde jedoch nie erbracht. Lediglich eine retrospektive Studie an wenigen Patienten, die begleitend mit DDW behandelt wurden, liegt vor. Ein Wirkmechanismus der plausibel erscheinen könnte, wird nicht genannt. Als nicht zugelassenes Arzneimittel ist das Trinkwasser Preventa 105 als Lebensmittel aufzufassen. DDW wurde in Ungarn von Gábor Somlyai erfunden und wird von einer Firma namens HYD LTD angeboten. Geschäftsführer der HYD ist ebenfalls Gábor Somlyai. Nach einer Hypothese, die 1993 in einer Fachzeitschrift für Komplementärmedizin erschien, hätte Deuterium einen Einfluss auf das Tumorwachstum. Das Produkt Preventa 105 soll 105 ppm (220 mg/l) HDO enthalten. Nach Angaben des Erfinders wird DDW durch mehrmaliges Destillieren hergestellt, da Wasser in seiner Dampfphase 2,5% weniger Deuterium enthalte.



Folgende Abschrift des Artikel "Biologische Auswirkungen von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt" ist in der Zeitschrift "Erfahrungsheilkunde 7/1997" erschienen (Download des Original-Artikels als PDF - 4,4MB). Er wurde lediglich an die neue Rechtschreibung angepasst und mit Anmerkungen versehen.

Erfahrungsheilkunde

Acta medica empirica

Zeitschrift für die ärztliche Praxis

Hauptschriftleitung: Dr. med. György Irmey, Heidelberg

Schriftleitung: Dr. med. W. Gedeon Dr. med. M. Golenhofen

Wissenschaftlicher Beirat:

A.-M. Beer. Bad Kissingen / J. Bischko, Wien/ H.-J. Bredt Gießen F. E. Brock. Bad Wörishofen / U. Derbolowsky, Homburg / J. P. Dosch. Schwendt (Tirol) K.-H. Gebhardt. Karlsruhe / Ingrid Gerhard. Heidelberg / R. Gruner. Saulgau Ch. Herrmann. Heidelberg / H. Huneke, Düsseldorf / K. F. Klippel. Celle W. A. Laabs. Wilhelmshaven / P. Matthiessen, Herdecke / G. Neumeyer. Hamburg E. Rauch. Maria Wörth / D. Reinstorff, Hamburg / S. Rilling. Stuttgart R. Saller, Zürich / A. Stacher, Wien / H. Stadtlaender. Wolfsburg

Karl F. Haug Verlag, Postfach 102840, 69018 Heidelberg

Biologische Auswirkungen von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt
von G. Somlyai

(Deutsche Bearbeitung von Dr. G. Irmey und H. Bruch)

Inhaltsverzeichnis:

Zusammenfassung
Was ist Deuterium?
In welcher Konzentration ist das Deuterium in der Natur vorhanden?
Der lebende Organismus ist imstande, zwischen D und H zu unterscheiden
Wie kann Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt hergestellt und der Deuteriumgehalt gemessen werden?
Vermehrung von Zellen in einer mit Dd-Wasser hergestellten künstlichen Nährflüssigkeit
Versuche mit Mäusen, denen menschliche Tumoren transplantiert wurden
Wirkung des Dd-Wassers an tumorkranken Hunden und Katzen
Wirkung des Wassers mit vermindertem Deuteriumgehalt auf das Keimen von Samen
Unsere Resultate im Spiegel des heutigen Standes der Wissenschaft (Anmerkung: 1997)
Wirkung des D-Entzuges auf die Regelung der Wasserstoffionen der Zellen
Schlussfolgerungen
Danksagung
Literaturhinweise
Wissenschaftliche Korrespondenzadresse

Seit über sechzig Jahren ist bekannt, dass in der Natur neben dem Tritium noch eine zweite Variante (Isotop) des Wasserstoffes mit der Massenzahl zwei existiert, das Deuterium (D). Seit langem ist auch bekannt, dass das chemische Reaktionsverhalten infolge der zwischen den beiden Isotopen bestehenden Massendifferenz von 100% bedeutend voneinander abweicht (s. z.B.) Obwohl das in der Natur gegenwärtige Deuterium in den verschiedensten biologischen Systemen in einer Konzentration von über 10 mmol/Liter zu finden ist und somit die D-Konzentration das Mehrfache der für bestimmte Enzymreaktionen unentbehrlichen Konzentration an Mikroelementen beträgt, wurde die mögliche Rolle in biologischen Systemen des in der Natur gegenwärtigen D dennoch von niemandem untersucht. Die Versuche mit Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt (Dd-Wasser; Anmerkung: Deuterium depletiertes Wasser) zur Klärung der möglichen Rolle des D sind vor etwa sechs Jahren (Anmerkung: ca. 1991) angelaufen. Die Ergebnisse scheinen die Annahme zu untermauern, dass das in der Natur vorhandene D eine wichtige Funktion bei der Regelung der in den Zellen ablaufenden Prozesse erfüllt.

Summary

For more than 60 years it is known, that in addition to tritium there exists a second variant (isotopic) of hydrogen in nature with the mass number two - deuterium (D). It has also been known for a long time, that the chemical reaction behaviour is different between the two isotopes due to the mass difference of 100%(see e.g.). Although the deuterium, which is present in nature, can be found in a concentration of more than 10 mmol/l in various biological Systems and therefore the concentration of deuterium is several times the concentration of microelements which is necessary for certain enzyme reactions, the possible role, natural deuterium plays in biological Systems, has not been investigated. The experiments with water with a reduced content of deuterium (Dd-water, Note: Deuterium depleted water), which have been carried out to clarify the possible role of deuterium, started about six years ago (Note: approx. 1991). The results seem to back up the assumption, that natural deuterium has an important control function in Controlling the processes, which are taking place m cells .

Was ist Deuterium?

In der Natur kommen drei Varianten (Isotope) des Wasserstoffes vor. Der Wasserstoff (H) mit der Massenzahl eins, das Deuterium (D) mit der Massenzahl zwei und das Tritium (T) mit der Massenzahl drei. Das D ist ein stabiles, nicht strahlendes Isotop des Wasserstoffes. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass das Deuterium enthaltende Molekül sich infolge der Massendifferenz zwischen H und D in chemischen Reaktionen abweichend verhält [3]. Falls sich in einer chemischen Bindung statt Wasserstoff Deuterium befindet, lässt sich diese Bindung im Laufe der chemischen Reaktion ca. 6-10mal langsamer aufspalten. Falls der Wasserstoff nicht in der sich aufspaltenden Bindung selbst durch Deuterium ausgetauscht wird, sondern in einem entfernteren Punkt des Moleküls, verlangsamt sich die chemische Reaktion auch bedeutend. Die erste Methode zur Herstellung von schwerem Wasser (D2O – das Deuteriumoxid) beruhte auf der Beobachtung, dass die Spaltungsgeschwindigkeit von H2O bei der Elektrolyse des Wassers das Mehrfache der Spaltungsgeschwindigkeit des D2O betragen kann. Diese so genannten kinetischen Isotopeneffekte gestatten einen besonderen Einblick in den Mechanismus der chemischen Reaktionen und der Austausch von Wasserstoff durch Deuterium findet bei chemischen Forschungen verbreitet Anwendung. Kernmagnetische Resonanzuntersuchungen bekräftigen eindeutig, dass sich die Gegenwart von Deuterium auch auf die entfernteren Punkte eines gegebenen Moleküls auswirkt, wodurch das chemische Reaktionsverhalten des Moleküls wesentlich beeinflusst wird [4]. Der chemische Unterschied zwischen dem Wasserstoff und dem Deuterium offenbart sich auch in biologischen Systemen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde bei den Untersuchungen schweres Wasser in hoher Konzentration verwendet und festgestellt, dass dies die in dem gegebenen biologischen System ablaufenden Prozesse bedeutend beeinflusst hat [5,6]. Anhand dieser Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich z.B. der Wuchs von Tabakpflanzen in Abhängigkeit der steigenden D2O-Konzentration in bedeutendem Maß verlangsamt hat. Eine dramatische Wirkung konnte z.B. im Fall des Schimmelpilzes Aspergillus niger festgestellt werden. Dieser ist, wie auch sein Name andeutet, ein schwarzer Schimmelpilz, der in schwerem Wasser gezüchtet alabasterweiß wird. Der Pilz ist demnach nicht imstande das für seine schwarze Farbe verantwortliche Pigment zu entwickeln. Bei Tieren verschlechtert das Tränken mit D2O das Ergebnis des Blutbildes bzw. führte im Extremfall - Trinken von schwerem Wasser mit einer Konzentration von über 35% - zum Tod des Tieres (Hund). Die an Mäusen und Ratten durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass der Wasserstoff in den Säugetieren, entgegen den einfacheren Organismen, nicht völlig durch Deuterium ausgetauscht werden kann - die Tiere vertragen in ihren Körpersäften nur einen Deuteriumgehalt von etwa 25%, der durch Tränken von Wasser mit ca. 30% Deuteriumgehalt zu erreichen ist. Die auf den lebenden Organismus ausgeübte Wirkung von schwerem Wasser ist nicht überraschend, wenn man berücksichtigt, dass ein bedeutender Anteil des lebenden Organismus aus Wasser besteht und das schwere Wasser sich in vielen Eigenschaften von dem gewöhnlichen Wasser unterscheidet [7]. Sein Schmelzpunkt liegt um nahezu 4 °C, sein Siedepunkt um 1,5 °C, seine Dichte um 10%, seine Viskosität um 25% höher als die Werte des gewöhnlichen Wassers. All das unterstützt die verbreitete Anschauung, dass schweres Wasser über eine stärkere Struktur verfügt als „gewöhnliches" Wasser. Ein Teil des im lebenden Organismus anwesenden Wasserstoffes - die an Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff gebundenen Wasserstoffatome - wird im schweren Wasser rasch mit Deuterium ausgewechselt. Auf diese Weise bilden sich aus den für die Stabilität der Polypeptide und Eiweiß in erster Linie verantwortlichen Wasserstoffbrücken Deuteriumbrücken. Die so entstandenen Deuteriumverbindungen sind hingegen stärker als die Wasserstoffverbindungen, womit erklärt werden kann, warum sich die Polypeptide und Eiweiß gegenüber Denaturierung im schweren Wasser und Konformationsänderungen stabiler verhalten [5]. Gemeinsame ist den bisherigen Untersuchungen in Bezug auf die Auswirkung von Deuterium auf den lebenden Organismus, dass dem in der Natur gegenwärtigen D keine Bedeutung beigemessen wurde. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

In welcher Konzentration ist das Deuterium in der Natur vorhanden?

Auf unserer Erde wird der Deuteriumgehalt der Lebewesen grundsätzlich durch den Deuteriumgehalt des Wassers der Ozeane bzw. des infolge der atmosphärischen Bewegungen aus den Ozeanen verdunstenden, dann in Form von Regen und Schnee auf das Festland herabfallenden Niederschlages bestimmt. Den Verlauf des Deuteriumgehaltes des Niederschlages an mehreren hundert Punkten der Erde verfolgend kann festgestellt werden, dass der D-Gehalt des Niederschlags abnimmt, wenn wir uns vom Äquator in Richtung Nordpol bzw. Südpol bewegen, oder wenn wir uns vom Ozean ins Innere des Festlandes begeben bzw. wenn die Höhe über dem Meeresspiegel wächst [8]. Diese Beobachtung ist recht gut durch die Dampfdruckdifferenz zwischen H2O und D2O (bzw. HDO) zu erklären [7]. (Im Übrigen basiert auch die in bestimmten Atomreaktoren zur Erzeugung von schwerem Wasser verwendete sog. Destillations-Erzeugungsmethode für schweres Wasser auf dieser Differenz.) In unserer Klimazone beträgt der Deuteriumgehalt der Oberflächengewässer mit minimaler Schwankung 150 ppm (d.h. von einer Million Wasserstoffatomen im Wasser sind 150 Deuteriumatome), gegenüber dem im Gebiet des Äquators zu messenden Wert von 155 ppm bzw. den im Norden von Kanada im Inneren des Kontinents anfallenden Werten von 135-140 ppm [8]. Wenn der D-Konzentrationswert von 150 ppm auf mmol/l umgerechnet wird, stellt sich heraus, dass die Konzentration von D2O in den natürlichen Gewässern 8,4 mmol/l beträgt, was - da Deuterium in den natürlichen Gewässern in Form von HDO anwesend ist - in Wirklichkeit einer HDO-Konzentration von 16.8 mmol/l entspricht. Etwa 60% des Organismus eines erwachsenen Menschen besteht aus Wasser. Wird der obige Wert damit korrigiert, sowie berücksichtigt, dass auch einzelne organische Verbindungen Deuterium enthalten, kann damit kalkuliert werden, dass die Deuteriumkonzentration in unserem Organismus ca. 12-14 mmol/l beträgt. (Die Menge des Deuteriums im Menschen kann dadurch veranschaulicht werden, dass sich in einem Menschen mit einem Gewicht von 50 kg ca. 5 kg Wasserstoff und 1,5 g Deuterium befinden.) Zum Vergleich sei erwähnt, dass z.B. im menschlichen Blut Kalzium in einer Konzentration von ca. 2 mmol/l, Magnesium von 1 mmol/l, Kalium von etwa 4 mmol/l zu finden ist, woraus hervorgeht, dass die im Organismus befindliche Deuteriummenge von 12-14 mmol/l nicht vernachlässig werden kann. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Der lebende Organismus ist imstande, zwischen D und H zu unterscheiden

Es ist bereits seit etwa zwanzig Jahren (Anmerkung: seit etwa 1979) außer der physikalischen Fraktionierung in der Natur auch bekannt, dass sich in verschiedenen biologischen Systemen (bzw. innerhalb deren Moleküle) das Verhältnis D:H gegenüber dem Wasserstoff-Isotop-Verhältnis der umliegenden Gewässer bedeutend ändern kann. In Abhängigkeit davon z.B., über welchen chemischen Weg die Pflanze das Kohlendioxyd der Luft fixiert, kann das Ausmaß der D-Konzentrationsverminderung verschieden hoch ausfallen (Gruppe C3, C4); bei Pflanzen, die zu der CAM-Gruppe gehören, kann unter Umständen eine Anreicherung an Deuterium eintreten [9]. Das bedeutet, dass sich über die Bestimmung der Deuteriumkonzentration der Pflanze eine Möglichkeit bietet, festzustellen, zu welcher Gruppe die Pflanze hinsichtlich der Photosynthese gehört. Die Verfeinerung und hohe Empfindlichkeit der biologischen Prozesse wird auch dadurch vergegenwärtigt, dass die Algenzellen bei Prozessen, die sich bei Licht abspielen, zwischen den beiden Wasserstoffisotopen unterscheiden, während diese Unterscheidung im Dunkeln nicht stattfindet [10]. Wahrscheinlich wird in Bezug auf unsere Arbeit jener Erkenntnis eine große Bedeutung zukommen, wonach das ATP-Enzym der Hefe ebenfalls imstande ist, zwischen den beiden Wasserstoffisotopen zu unterscheiden, was sich darin offenbart, dass das Enzym Deuten um nicht als Substrat annimmt, sondern nur Wasserstoff [11]. Das bedeutet, wenn sich diese Selektivität auch bei anderen Systemen bestätigen lässt, dass sich bei den Energiegewinnprozessen in der Tat eine Möglichkeit bietet, das D/H-Verhältnis in der Zelle oder in bestimmten Organellen derselben bedeutend zu verändern. Es ist anzunehmen, dass eventuell auch an anderen Membrantransportprozessen beteiligte Eiweiße ähnliche Eigenschaften aufweisen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde in Bezug auf die biologische Wirkung des D sichtbar intensive Forschungsarbeit geleistet, jedoch stets bei hohen Konzentrationen, wobei das in der Natur von vornherein gegenwärtige Deuterium außer Acht gelassen worden ist. Bei unseren Versuchen wollten wir eine Antwort auf folgende Frage: Wurde im Laufe der Evolution durch die biologischen Systeme der Umstand berücksichtigt, dass eine Variante des Wasserstoffes - das Deuterium - mit anwesend ist und nutzte die Natur diese Möglichkeit? Bei den mit Wasser, dessen Deuteriumgehalt in verschiedenem Maß verringert wurde, durchgeführten Untersuchungen wurde festgestellt, dass dem in der Natur gegenwärtigen Deuterium (D) bei der Regelung der Zellteilung eine Schlüsselrolle zukommt [2]. Aufgrund der Versuchsergebnisse behaupten wir, dass in den Zellen ein D-H-Material-austausch stattfindet, durch den das D/H-Verhältnis in der Zelle und dadurch zahlreiche sonstige Prozesse geregelt werden. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Wie kann Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt hergestellt und der Deuteriumgehalt gemessen werden?

Die Herstellung von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt beruht auf den Differenzen der verschiedenen physikalisch-chemischen Eigenschaften von Wasser (H2O) und schwerem Wasser (D2O). Wir nutzten bei der Herstellung von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt aus, dass der Deuteriumgehalt beim Siedepunkt des Wassers infolge der Flüchtigkeitsdifferenz in dem mit der Flüssigkeitsphase im Gleichgewicht befindlichen Wasserdampf um ca. 2,5% geringer ist als in der Flüssigkeitsphase. Durch mehrmalige Wiederholung des Verdampfungsprozesses, was in der Industrie in Destillationstürmen erfolgt, kann der Deuteriumgehalt des Wassers beliebig herabgesetzt werden. Mit dieser Methode wurde Wasser mit einem Deuteriumgehalt von ca. 80-90 ppm hergestellt. Die andere oftmals verwendete Methode basiert darauf, dass die Deuteriumkonzentration in dem bei der Elektrolyse des Wassers sich entwickelnden Wasserstoffgas auf den 3/9-Anteil gegenüber dem des Wassers herabsinkt. Wenn der entstandene Wasserstoff mit Sauerstoff verbrannt wird, gewinnt man Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt. Mit dieser teureren Methode ist auch Wasser mit beliebig vermindertem Deuteriumgehalt leicht zu gewinnen. Die Bestimmung des Deuteriumgehaltes des Wassers mit vermindertem Deuteriumgehalt erfolgte durch die Messung der Intensität der im infraroten Bereich bei der Wellenlänge 4 mm befindlichen Absorptionsspitze, entsprechend der O-D-Vibration des deuteriumatomhaltigen HDO-Moleküls. Nach einer Kalibrierung mittels Standardproben mit bekanntem Deuteriumgehalt kann die Deuteriumkonzentration mit dem von uns verwendeten Spektro-photometer vom Typ Foxboro Miran 1A CVF mit einer Genauigkeit von 3 ppm bestimmt werden. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Vermehrung von Zellen in einer mit Dd-Wasser hergestellten künstlichen Nährflüssigkeit

Die ersten Untersuchungen in Bezug auf die Regelung der Zellteilung wurden mit verschiedenen tierischen Zellkulturen (in vitro) durchgeführt (L929. MCF-7. A4, 416B) [2]. Es wurde festgestellt, dass die Vermehrung der Zellen in der Nährflüssigkeit mit gegenüber natürlichem Wasser erniedrigtem Deuteriumgehalt mit einer Verspätung von 5-10 Stunden eingesetzt hat. Auf das nachfolgende Wachstum hatte jedoch das Dd-wasserhaltige Medium nur noch minimalen Einfluss. Aus den Ergebnissen ist zu schließen, dass die Zellen den Mangel an D fühlen, jedoch rasch zur Adaption an das neue Medium imstande sind. Das zeigt, dass der Stillstand bzw. die Verlangsamung der Zellteilung wesentlich dann behindert wird, wenn sich die D-Konzentration in der Zelle ändert. Wenn sich die Zellen bereits Stunden hindurch im Dd-wasserhaltigen Medium befunden haben, hat sich die im Kontrollwasser und im Dd-Wasser gemessene Differenz bedeutend verringert. Diese Folgerung wurde später auch durch weitere Untersuchungen bekräftigt.

Versuche mit Mäusen, denen menschliche Tumoren transplantiert wurden

Da die In-vitro-Versuche signalisierten, dass die Vermehrung der Zellen im Dd-wasserhaltigen Medium später anläuft bzw. die Wachstumsrate etwas niedriger ist, wurde im weiteren Verlauf untersucht, welche Wirkung das Dd-Wasser auf das Wachstum eines in Mäuse transplantierten menschlichen Tumors ausübt. Der erste Versuch wurde mit zwei Brustzellenlinien durchgeführt (MDA, MCF-7). Mit dem Tränken der Tiere mit 30 ppm-Dd-Wasser wurde an dem auf die Transplantation folgenden Tag begonnen. Die Ergebnisse werden in Abb. 1 dargestellt.

Abb. 1: Wirkung von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt auf Mäuse, in die ein menschlicher Brusttumer transplantiert wurde

Aus der Abb. 1 geht hervor, dass von den in den beiden Kontrollgruppen befindlichen 11 (5+6) (Anmerkung: 5 MDA + 6 MCF-7) tumorkranken Tieren nur 1 Tier am 87. Versuchstag am Leben gewesen ist. Der Tumor hatte sich spontan zurückgebildet. In den behandelten Gruppen war bei 11 (Anmerkung: 6 MDA + 5 MCF-7) der 17 (Anmerkung: 9 MDA + 8 MCF-7) tumorkranken Tiere eine volle Tumorregression eingetreten [2]. Bei zwei weiteren unabhängigen Versuchen mit Mäusen wurde die Wirkung des Dd-Wassers auf den menschlichen Prostatatumor PC-3 untersucht. Bei dem ersten Versuch wurde festgestellt, daß die Wachstumsrate bei den in fortgeschrittenem Stadium befindlichen Tumoren durch das Dd-Wasser bedeutend verlangsamt worden ist. In der Kontrollgruppe betrug das durchschnittliche Tumorvolumen am 74. Tag der Behandlung 11 cm3, während dieser Wert bei der Gruppe, die Dd-Wasser erhalten hatte, lediglich 4,3 cm3 betragen hat. In dem zweiten Versuch wurde, um weitere Beweise für die Antitumorwirkung des Dd-Wassers zu erhalten, der mit Prostatatumor durchgeführte Versuch wiederholt, wobei jetzt die Antitumorwirkung des Dd-Wassers auf Zellebene untersucht wurde. Es wurde festgestellt, dass das Verhältnis der sich teilenden/absterbenden Zellen im Fall der Kontrollgruppe 3,6:1 betragen hat, hingegen änderte sich dieses Verhältnis bei der behandelten Gruppe auf 1,5:3. Diese Untersuchungen zeigten wieder eindeutig, dass Tumorzellen durch die Einwirkung des Dd-Wassers absterben.

Wirkung des Dd-Wassers an tumorkranken Hunden und Katzen

Wie bei allen pharmazeutischen Entwicklungen ist, nachdem der Wirkstoff gefunden wurde, die wichtigste Frage, die optimale Dosierung auszuarbeiten. Nach den ersten erfolgreichen Versuchen mit Mäusen wurde offenbar, dass die ca. 25-30g leichten Mäuse infolge ihres Körpergewichts nicht dazu geeignet sind, um in Bezug auf den Menschen mit seiner 3500mal größeren Masse entsprechend übertragbare Daten zu liefern. In erster Linie aus diesem Grund richtete sich das Augenmerk auf Hunde und Katzen, bei denen die größere Körpermasse (4-45 kg) sowie der genau zu verfolgende tägliche Dd-Wasserverbrauch das Einstellen der optimalen Dd-Wasser-Dosis ermöglicht. Unsere Ergebnisse sollen mit Hilfe zweier konkreter Fälle und einer zusammenfassenden Tabelle dargestellt werden. In das Tierkrankenhaus wurde eine seit bereits drei Wochen appetitlose, schlaffe, abgemagerte Katze (Körpermasse: 4 kg) eingeliefert. Bei der klinischen Untersuchung fanden wir Apathie, keine Anteilnahme an der Umgebung, Schwäche, Anämie mittleren Grades und eine Vergrößerung der fühlbaren Lymphknoten. Bei der physikalischen Untersuchung der Bauchhöhle war ein ca. 2×3 cm großes Gebilde zu fühlen, das auch durch die nachfolgende CT-Untersuchung bestätigt wurde. Danach wurde eine diagnostische Laparotomie durchgerührt, im Laufe derer an einem Gekröse-Lymphknoten eine bedeutende Vergrößerung, bzw. an allen weiteren Gekröse-Lymphknoten eine Vergrößerung festgestellt wurde. Bei dem Eingriff wurde ein Lymphknoten entfernt und zur gewebepathologischen Untersuchung geschickt, wobei eine lymphoide Leukose nachgewiesen wurde [12]. Der allgemeine Zustand der Katze war sehr schlecht, darum wurde das Dd-Wasser in den ersten Tagen mittels einer Spritze täglich 5mal oral dosiert. Am siebten Tag der Behandlung trank die Katze allein und wurde lebhafter. Von da an verbesserte sich ihr Zustand täglich, sie interessierte sich für ihre Umgebung und nach einigen Tagen ernährte sie sich selbständig. Nach drei Wochen Krankenhausbehandlung waren zwar die vergrößerten Lymphknoten noch zu fühlen, jedoch sonstige Symptome im Zusammenhang mit der Grundkrankheit waren nicht zu verzeichnen. Am Ende des dritten Monats der Behandlung wurde ein weiterer Lymphknoten entfernt, wodurch die frühere Diagnose wiederholt bestätigt wurde. Bei Wiederholung der Untersuchung nach weiteren drei Monaten ergab die gewebepathologische Untersuchung nur eine lymphoide Hyperplasie. Heute (Anmerkung: 1997), zwei Jahre nach der Diagnose der Krankheit, ist das Tier gesund, hat guten Appetit und verfügt über eine Körpermasse von 9 kg [12]. Vor anderthalb Jahren (Anmerkung: 1996) wurde auch mit der Behandlung eines Hundes mit Brusttumor begonnen. Die Abmessungen des primären Tumors des Hundes betrugen 10×6 cm. Dabei konnte man noch zahlreiche kleinere, 2-3 cm große Metastasen fühlen. Die Pathologen diagnostizierten den Tumor hinsichtlich Gewebe als Adenokarzinom. Nach der Konsumierung des Dd-Wassers konnte während 1-2 Monaten eine volle Regression der kleineren Metastasen bei gleichzeitiger Volumenverringerung des primären Tumors verzeichnet werden. Nach 5 Monaten betrug die Größe des Tumors 6×4 cm, nach weiteren vier Monaten 3×2 cm, was operativ entfernt wurde. Der Hund ist seit dem letzten Eingriff symptomfrei. Nach diesen erfolgreichen Behandlungen wurden weitere Tiere einbezogen. Die diesbezüglichen Resultate sind in Tab. 1 zusammengefasst.

Die Ergebnisse haben bekräftigt, dass die verschiedensten Tumore auf das Konsumieren von Dd-Wasser recht empfindlich reagieren. Die Anwendung von Dd-Wasser bietet auch auf dem Gebiet der Veterinärmedizin eine Möglichkeit, die Krankheit zu behandeln.

Wirkung des Wassers mit vermindertem Deuteriumgehalt auf das Keimen von Samen

Es ist allgemein bekannt, dass bei dem Keimen von Samen auf die Wasseraufnahme folgend ein sehr rasches Wachstum einsetzt. Das Studieren der Wirkung von Dd-Wasser auf das Keimen von Samen erwies sich in Bezug auf zwei Gesichtspunkte als interessant. Einerseits ist dies ein recht einfaches, wenn nicht das einfachste System, um die Wirkung von Dd-Wasser auf biologische Systeme nachzuweisen, andererseits wurden hier weitere Beweise geliefert, dass die an den tierischen Zellen bzw. an den Tieren zu verzeichnenden Wirkungen auch in der Pflanzenwelt beobachtet werden können. Während der vergangenen Periode von ca. einem Jahr wurde bei zahlreichen Pflanzenarten das Keimen von ca. zwölf- bis vierzehntausend Samenkörnern unter standardisierten Umständen in einem Medium mit einem Deuteriumgehalt von 20-300 ppm durchgeführt. Allgemein kann festgestellt werden, dass die Trieb- und Wurzellänge in sämtlichen unabhängigen Versuchssystemen in einem Medium mit erniedrigtem Deuteriumgehalt kürzer gewesen ist, als die der Kontrollpflanzen. Wie aus der zusammenfassenden Tab. 2 hervorgeht, wurde zwischen den verschiedenen Pflanzenarten (jedoch auch zwischen den einzelnen Varianten derselben Art) eine bedeutende Differenz in der Empfindlichkeit festgestellt: Denn während die hemmende Wirkung des Dd-Wassers bei Hafer lediglich 5% gegenüber der Kontrolle ausmachte, lag dieser Wert bei Kürbis bei 60%.

Bei der Untersuchung der Wirkung des Deuteriumgehaltes des Wassers auf das Keimen von Reis, konnte geschlossen werden (Tab. 3), dass für die Samenkörner das Optimum der Deuteriumkonzentration des Wassers in den Bereich der natürlichen Deuteriumkonzentration von 150 ppm fällt. Es ist wichtig hervorzuheben, dass die hemmende Wirkung 5-6 Tage nach dem Beginn des Keimens ihr Maximum erreicht hatte. Als die Trieblänge der Keimung nach 10-12 Tagen untersucht wurde, konnte die früher festgestellte Wirkung nicht mehr beobachtet werden. Diese Beobachtung unterstützt jene mit schwerem Wasser durchgeführten Untersuchungen, bei denen festgestellt wurde, daß die verschiedensten Lebewesen zwischen verhältnismäßig weiten Grenzen imstande sind, sich an die steigende Deuteriumkonzentration des Mediums anzupassen. Nach unseren Ergebnissen können sich die Zellen auch an ein Medium mit vermindertem Deuteriumgehalt verhältnismäßig rasch anpassen. Diese Beobachtung bekräftigt unsere mit In-vitro-Gewebekulturen erhaltenen Resultate, wo die wesentliche Wirkung ebenfalls bei Beginn der Behandlung zu verzeichnen war.

Unsere Resultate im Spiegel des heutigen Standes der Wissenschaft (Anmerkung: 1997)

Unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse der Molekularbiologie kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass vor der Zellteilung das Transportsystem Na+/H+ in der Zellmembrane aktiviert wird, wodurch aus der Zelle H+ herausgeschleust und gleichzeitig Na+ aufgenommen wird [13]. Im Laufe des Prozesses verringert sich in der Zelle die H+-lonenkonzentraüon (der pH-Wert steigt), was als allgemein eintretendes Phänomen vor der Zellteilung gehalten und in ursächlichen Zusammenhang mit dem Anlaufen der Zellteilung gebracht wird. Die Folgerung, daß die Aktivierung des Na+/H+-Systems für den Beginn der Zellteilung unerlässlich sei, wird durch zahlreiche Versuche unterstützt. Es wurden mutante Linien von Zellen hergestellt, in denen das Transportsystem Na+/H+ nicht funktioniert hat. Dabei wurde festgestellt. dass die Zellen infolge der Mutation ihr Teilungsvermögen bei saurem und neutralem pH eingebüßt haben [14]. Es wurde ferner die Wirkung von Wachstumsfaktoren untersucht, um zu erforschen, über welchen Mechanismus das Weiterleiten des Zellteilungssignals erfolgt. Diese Versuche zeigten, dass die Wachstumsfaktoren das Na+/H+-System aktivieren (Abb. 2).

2: Wirkung des Dd-Wassers auf das extrazelluläre pH des Elodea-Blattes bei Licht

Der Zusammenhang zwischen dem aktivierten Na+/H+-System und dem Tumorcharakter der Zellkultur (-linie) wurde durch zwei Versuchsreihen nachgewiesen. Einerseits wurde festgestellt, daß der pH-Wert in einer durch Mutation hergestellten Zellreihe höher gewesen ist als in der Ausgangs-Zell-Linie [15]. Andererseits wurde ein direkter Zusammenhang zwischen der Funktion der Onkogene und der in der Zelle zu verzeichnenden pH-Verschiebung gefunden, da das Injizieren von Eiweiß in die Zelle, das durch das Onkogen Ha-ras kodiert wurde. oder die Ausprägung des Onkogens V-mos und Ha-ras, den pH-Wert der Zelle durch das Aktivieren des Na+/H+-Systems ebenfalls in die basische Richtung verschoben hat [16, 17]. Neben dem Na+/H+-System hat auch die Aktivierung eines anderen H+-Transportsystems ähnliche Veränderungen hervorgerufen. Bei diesem Versuch wurde aus Hefe das Gen der ATPase isoliert und damit je eine Maus- und Affenzelllinie transformiert. Das Gen wurde kodiert und sein Produkt, die ATPase, hat die H+-Ionen kontinuierlich aus der Zelle getrieben, wodurch ein Ansteigen des pH-Wertes in der Zelle ausgelöst wurde. Das überraschende Ergebnis dieses Versuchs war, daß die mit dem Gen der ATPase der Hefetransformierten Zellen Tumorcharakter angenommen haben [18]. Diese Versuche weisen darauf hin, daß für den Beginn der Zellteilung die Aktivierung eines die H+-Ionen aus der Zelle nach außen treibenden Systems unerläßlich ist, wodurch ein Anstieg des pH-Wertes in der Zelle hervorgerufen wird. Ferner ist es wichtig anzumerken, dass zum Stimulieren der Zellteilung ein auf künstlichem Weg erfolgendes Anheben des intrazellularen pH-Wertes nicht genügt [9]. Es muss also noch ein Prozeß (Verschiebung des D/H-Verhältnisses?) bei der Weiterleitung des Zellteilungssignals eine Rolle spielen. Heute (Anmerkung: 1997) ist eine der primären Zielsetzungen der Forschung ausfindig zu machen, über welchen Mechanismus der Anstieg des pH-Wertes das Signal zur Zellteilung weiterleitet. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Wirkung des D-Entzuges auf die Regelung der Wasserstoffionen der Zellen
Es wurden in einer aus dem Knochenmark einer Maus stammenden Zellkultur Versuche durchgeführt, um die Auswirkungen des verminderten Deuteriumgehaltes zu studieren. Diese Versuche bezeugen, daß die Aktivität des Na+/H+-Systems in dem Medium mit vermindertem D-Gehalt gegenüber dem Medium mit natürlichem Deuteriumgehalt etwas abnimmt, wenn die Zellen Verhältnissen ausgesetzt werden (z.B. Verringerung des intrazellulären pH¬Wertes), die diesen Ionenaustauschmechanismus aktivieren. Diese Beobachtung unterstützt durch Versuche die Ausgangshypothese. Vorläufig wissen wir jedoch nicht, ob sich das auch im Falle von Krebszellen so verhält (Anmerkung: 1997). Die auf Pflanzenzellen ausgeübten zellbiologischen Wirkungen des verminderten Deuteriumgehaltes wurden an den Blättern der kanadischen Wassermyrte (Elodea canadiensis) studiert. Es wurde beobachtet, dass die Verringerung der Deuteriumkonzentration des Mediums eine Steigerung der Atmungsintensität und die Verringerung des pH-Wertes im Medium verursacht (Abb. 2). Diese Wirkungen zeigten etwa 30 Minuten nach der Behandlung den maximalen Effekt - nachfolgend erloschen die ausgelösten Reaktionen allmählich. Aus all dem schließen wir, dass die Zellen der Pflanzen die Abnahme der Deuteriumkonzentration des Mediums wahrnehmen und darauf reagierend eine Art von Stressreaktion auslösen. Mit der Zeit werden die Zellen jedoch an die veränderten Verhältnisse adaptiert und die Stressreaktion (Antwort) klingt nach und nach ab. Das lässt jene interessante Vermutung aufkommen, dass in den Zellen (sowohl in den Zellen der Pflanzen als auch in denen der Tiere) Mechanismen vorhanden sind, die eine Verringerung der Deuteriumkonzentration wahrnehmen, eine Art von Stressreaktion auslösen, was zur Adaptation der Zellen beitragen kann. Mit Rücksicht auf die bei Tumoren bei Deuteriumentzug festgestellte hochgradige Empfindlichkeit ist anzunehmen, dass diese Adaptation in Krebszellen langsam oder überhaupt nicht vonstatten geht. Nach oben zum Inhaltsverzeichnis

Schlussfolgerungen
In den vergangenen Jahren wurde in verschiedenen biologischen Systemen durch Verwendung von Wasser mit vermindertem Deuteriumgehalt (Dd-Wasser) der Deuteriumgehalt des Mediums verändert. In allen Fällen stellten wir fest, dass die Verringerung der Deuteriumkonzentration bedeutende Veränderungen hervorgerufen hat, wodurch nachgewiesen wird, dass das Leben, das im Laufe der Jahrmillionen an eine Deuteriumkonzentration von etwa 150 ppm adaptiert wurde, den D-Mangel wahrnimmt. Diese Beobachtung wird besonders bedeutsam, da sich Tumore als besonders empfindlich für den D-Entzug erwiesen haben. Aufgrund unserer Ergebnisse und Beobachtungen meinen wir, dass sich durch einen Eingriff in ein von uns vorausgesetztes D-H-Stoff-Wechselsystem bereits in naher Zukunft eine Möglichkeit ergeben könnte, verschiedenste Arten von Tumorerkrankungen mit hoher Effektivität zu heilen (Anmerkung: 1997).

Unser Dank für die Ermöglichung dieser Arbeit gilt den im Folgenden aufgeführten Autoren:
Gábor Jancsó, György Jákli, KFKI Atomenergia Kutató Intézet (KFKI-Forschungsinstitut für Atomenergie) Postfach 49, 1525 Budapest
Gabor Laskay, JATE Növénytani Tanszék (JATE, Lehrstuhl für Pflanzenkunde); 6720 Szeged, Egyetem u.2.
Zoltán Galbács. Gábor Galbács, JATE Szervetlen és Analitikai Kémiai Tanszék (JATE, Lehrstuhl für Anorganische und Analytische Chemie); 6720 Szeged, Dóm tér 7.
Sándor A. Kiss, Magyar Magnézium Társaság (Ungarische Magnesium Gesellschaft); 6726 Szeged, Föfasor 73 A/2.
Tamás Berkényi, Alpha Vet Állatgyógyászati Kft. (Alpha Vet. Tiertherapie GmbH); 8000 Székesféhervár, Homoksor u.7.

Literatur
[1] Collins, C. J. and Bowman. N. S., Eds.: Isotope Effects in Chemical Reactions. Van Nostrand Reinhold, New York (1971).
[2] Somlyai, G., Jancsó, G., Jákli, Gz., Vass, K., Barna, B., Lakics, V. and Gaál, T.: Naturally occuring deuterium is essential for the normal growth rate of cells. FEBS Letters,317,1,2,1-4
[3] Annals of the New York Academy of Sciences. Vol. 84 (1960) 573.
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Wissenschaftliche Korrespondenzadresse:
Dr. Gábor Somlyai. HYD Kutató-Fejlesztö Kft. (HYD Forschungs-Entwicklungs GmbH), Postfach 695 H-1539 Budapest. 114. *) Die Abschrift des Artikels und die erneute Erzeugung der Abbildungen und Tabellen erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Dennoch kann keine Garantie auf die 100%-ige Korrektheit gegeben werden. Im Zweifel kann nur der Scan des Original-Artikels gelten.










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Végre értem amit angolul mondanak nekem, és megértik amit mondok.

KÖSZÖNÖM NOÉMI!